OTZ – auf einem Auge blind, auf einem Ohr taub und zählen kann sie auch nicht.

Bevor ich eine wirklichkeitsnahe Darstellung über den Bürgerdialog der AfD-Fraktion des Thüringer Landtags vom 17.5.2017 in Groschwitz gebe, halte ich einige kritische Anmerkungen zum Bericht der OTZ vom 19.5.2017 zum Titel
„Höcke in Rudolstadt-Groschwitz“ auf der 5. Seite des Lokalteiles für erforderlich.

Die OTZ lies für ihren Beitrag extra einen besonders in Rechtsextremismus- Forschung, Politische Bildung, Kommunalpolitik geschulten Volontär aus Eisenach kommen, der für das Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (Angaben laut Profil XING) arbeitet. Dass von ihm keine objektive Berichterstattung zu dem AFD-Bürgerdialog in Rudolstadt zu erwarten war, ist wohl allen klar. Die Teilnehmer des Bürgerdialoges können sich alle ihr eigenes Bild über die einseitige Berichterstattung machen.

Nun zu unseren Bericht vom AfD-Bürgerdialog in Groschwitz.
Alle der 160 Sitzplätze im Saal der Domäne waren besetzt und ca. 30 Gäste standen noch im hinteren Teil des Saales (wie viele vor der Tür standen kann ich nicht beurteilen) als die Veranstaltung mit der Begrüßung der Gäste begann.
Der Gebietsverband Saalfeld – Rudolstadt wünschte Björn Höcke, dass er sich noch in 2 Jahren an diesen Tag erinnert, wenn er nach den Landtagswahlen als Ministerpräsident von Thüringen gewählt sein sollte und übergab ihm ein kleines Erinnerungsgeschenk.

Als erstes ergriff Prof. Dr. Michael Kaufmann, Direktkandidat unseres Wahlkreises, das Wort. Er bat um Unterstützung für seinen Wahlkampf, für den extra ein Transporter mit entsprechender Werbung hergerichtet worden war. Seine besondere Thematik galt der verfehlten Energiepolitik der BRD. Er führte aus, dass in Frankreich die Strompreise nur halb so hoch, wie in Deutschland sind. Windräder dürfen nur dort gebaut werden, wenn die Wirtschaftlichkeit bewiesen ist und und die Betreiber ohne Subventionen auskommen.

Jürgen Pohl (Direkt und 2.Listenkandidat für den Bundestag), warb im Rahmen seiner Moderation, für die am 1. Mai in Erfurt neu gegründete Gewerkschaft „ ALARM“ die sich im Unterschied zu den Altetablierten wirklich für die Interessen der Arbeiter einsetzen wird.

Als nächster Redner ergriff Björn Höcke, Landes- und Fraktionsvorsitzender der AfD Thüringen das Wort. In seiner Rede stellte er das Ziel der AfD Thüringen in den Mittelpunkt seiner Rede, die Partei als Heimatpartei zu verstehen, die sich auch verstärkt um die Probleme der Versorgung und Infrastruktur auf den ländlichen Raum kümmert. Weiter führte er aus, wie schwierig es ist unsere Ziele unverfälscht an den Bürger zu vermitteln, da die Funke-Mediengruppe, zu den Zeitungen, wie OTZ, TA, TLZ gehören, keine Anzeigen der AfD für Veranstaltungen schalten, sowie keine Werbung der AfD verteilen werden.

Im Anschluß sprach Stephan Brandner, Abgeordneter im Landtag und 1. Listenkandidat zur Bundestagswahl, über die Arbeit der Landtagsfraktion der AfD in Thüringen. Er berichtete, dass die AfD Fraktion anteilig die meisten kleinen Anfragen und Gesetzentwürfe eingereicht hat. In einer Statistik wurde über die angestiegene Kriminalität in letzter Zeit durch die unkontrollierte Einwanderung informiert.
In der anschließenden Diskussion wurden Fragen gestellt:

Wie sieht die AfD die Rolle der Frau?

Was sagt die AfD zur GEZ?

Welche Positionen bezieht die AfD zur Inklusion im Rahmen der Bildungspolitik?

Sie alle wurden von Stephan Brandner und Björn Höcke beantwortet.

Am Ende der Veranstaltung wurden die Gäste mit viel Applaus verabschiedet. Bei dem schönen Wetter gab es noch viele Gespräche. Eine gelungene Veranstaltung berichteten mir alle mit denen ich gesprochen habe. Vielleicht nicht für alle? Geärgert haben sich die, die den obigen Artikel in der OTZ geschrieben bzw. in Auftrag gaben und die Vertreter der anwesenden Parteien und Organisationen..
Vielen Dank nochmals den freundlichen Wirtsleuten, die uns super bewirtet haben, sowie den Beamten der Polizei und den Mitarbeitern von Securion.

Günter Engelhardt
AfD Gebietsverband Saalfeld-Rudolstadt